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In Aktion: Wakeboarden

Wakeboard

So schwer kann es gar nicht sein. Schließlich sieht das Wakeboard fast so aus wie ein Snowboard – und mit dem „Schneebrett“ kann ich doch einigermaßen umgehen.

Das „Brett für das Wasser“ ist allerdings kürzer und breiter, der Stand ist, genau wie beim Snowboard, seitlich zur Fahrrichtung.

Also die Schwimmweste umgeschnallt – die Sicherheitsausrüstung ist auf allen Anlagen obligatorisch – ab auf den Startsteg, das Board an die Füße und auf den nächsten Mitnehmer der Seilzuganlage gewartet. Der erste Versuch endet aber bereits bevor er richtig begonnen hat. Das Seil zieht mich der Länge nach ins noch recht kühle Nass, von Balance auf dem Brett keine Spur. Macht aber nichts. Schließlich habe ich ein Anfängerticket gebucht. Das gilt, bis ich drei Runden auf dem Rundkurs geschafft habe. Und nach der ersten Starterfahrung kann das noch einige Zeit dauern.

Entstanden ist das Wakeboarden Anfang der 1990er Jahre in den USA beim Wellenreiten. Kam bei beim warten auf die richtige Welle Langeweile auf, ließen sich die Surfer auf dem Board gerne von Motorbooten ziehen. Mit der Zeit wurde das „Brett“ modifiziert und bekam eine Bindung für die Füße. Die Wellen, die das Boot auf dem Wasser erzeugte, wurden als „Kicker“, zu gut Deutsch „Schanze“, genutzt um Figuren zu springen – ähnlich wie beim Skate- und Snowboarden. Schnell entwickelten sich erste Wettkampfserien. Mittlerweile werden Weltmeister im Wakeboarden gekürt und der Sport gehört zu den World Games.

In Deutschland wird Wakeboarden meist auf Wasserskianlagen betreiben. Ein Seilzug zieht den Boarder mit einer Geschwindigkeit von rund 30 km/h durchs Wasser. Da die Kielwelle des Bootes als Sprungschanze wegfällt, dienen Aufbauten im Wasser als Kicker. Außerdem sorgt der Zug des Wasserskiliftes nach schräg oben dafür, das Könner regelrecht in die Luft katapultiert werden und Drehungen und Grabs (der Griff an das Brett) machen können. In der näheren Umgebung sind solche Anlagen in Langenfeld beim Leverkusen und seit 20. Juli am Bleibtreusee bei Hürth zu finden (siehe Infokasten).

Bei mir sorgt die Zugkraft des Liftes allerdings eher dafür, das ich der Länge nach im Wasser lande. Ist der Start erst einmal geschafft, sorgen die Kurven des Rundkurses für das nächste Problem. Ähnlich wie beim Snowboard muss das Gewicht auf die innere Kante verlagert werden, das Board dreht in die richtige Richtung. Soweit die Theorie. In der Praxis drehe ich gar nicht oder zu schnell und mache mal wieder Bekanntschaft mit der Wasseroberfläche. Also ans Ufer geschwommen, mit dem Brett unterm Arm zum Startsteg zurück gejoggt und auf zum nächsten Versuch.

Trotz aller „Anfangsprobleme“: Auch hier macht „Übung den Meister“ und erste Erfolge stellen sich schnell ein. Ich bin ziemlich oft unfreiwillig im Wasser gelandet und der Muskelkater in den Armen ist vorprogrammiert – Spaß gemacht hat es trotzdem.

Wasserski Langenfeld

Öffnungszeiten
Juni bis September Werktag ab 14 Uhr, Samstag/Sonntag ab 11 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit (Sommerferien ab 11 Uhr)

Lage
Zwischen Düsseldorf und Leverkusen an der A59 (Abfahrt Richrath-Langenfeld)
www.wasserski-langenfeld.de

Wasserski Bleibtreusee

Öffnungszeiten
Montag –Freitag 14-22 Uhr
Mittwochs 14-18 Uhr
Samstag/Sonntag 10-22 Uhr

Lage
Zwischen Erftstadt und Hürth an der B245
www.wasserski-bleibtreusee.de

Ausrüstung

Wakeboard, Schwimmweste und wenn das Wasser noch nicht so warm ist ein Neopren-Shorty (kann alles an den Bahnen ausgeliehen werden und ist bei den Anfängerkarten im Preis inbegriffen)

Das Wakeboard

Im Unterschied zu Mono-, Trick oder Wasserski steht der Fahrer seitlich zur Fahrtrichtung, wie beim Snowboard. Per Boot oder Seilbahn wird er durchs Wasser gezogen und macht auf der Kielwelle des Bootes oder speziellen Hindernissen Sprünge und Tricks.

Anschauen

Jede Menge „Anschauungsmaterial“ übers Wakeboarden gibt es auf www.youtube.com . Einfach im Suchfenster „wakeboard“ eingeben und dutzende Filme über den Trendsport erscheinen.